Seit fast 30 Jahren versuchte der jetzige Innsbrucker Radkoordinator, das Radfahren im Sigismund-Epp-Weg zu legalisieren. Nun kann man endlich legal in beide Richtungen den Weg per Rad befahren.
Der Weg stellt eine sehr angenehme Radverbindung zwischen Hötting und dem Innradweg dar. Aufgrund des Gefälles und der neben dem Weg liegenden Volksschule bestand bis zum Sommer 2011 talwärts ein absolutes Fahrverbot. Theoretisch mussten die RadfahrerInnen ihren Drahtesel schieben oder auf die äußerst steile Kirschentalgasse mit Anrainerverkehr ausweichen.
Nun wurde eine Lösung gefunden, mit der alle Betroffenen leben können und die jedenfalls eine Verbesserung für die RadfahrerInnen darstellt: Der Weg ist nun als Rad- und Gehweg ausgeschildert, für RadfahrerInnen gilt jedoch talwärts eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h.
Diese Lösung stellt dadurch ein gelungenes Beispiel dar, wie nach radfahrfreundlichen Lösungen gesucht werden kann, anstatt bei den Argumenten, warum etwas nicht geht, stehen zu bleiben.